Kooperation von KI und Mensch in der integrierten Planung

Wie kann Künstliche Intelligenz, insbesondere bei der integrierten Planung, einen Mehrwert stiften? Dieser Frage widmet sich Dr. Oetker im Leuchtturmprojekt „KIfusion“ mit dem Ziel, mehr Akzeptanz und Nachvollziehbarkeit für KI-basierte Arbeitsprozesse zu schaffen. Hierbei setzt das Unternehmen auf eine enge, praxisorientierte Zusammenarbeit mit den Forschungspartnern.

Icon

Herausforderung

Eine marktgetriebene Absatzplanung sowie die integrierte Planung gestalten sich zunehmend herausfordernder. Dr. Oetker stellt sich daher der Frage, wie Künstliche Intelligenz (KI) bei  der Verbesserung der Genauigkeit der Bedarfsprognosen die Mitarbeiter:innen unterstützen kann.

Icon

Lösung

KI-Methoden unterstützen die Beschäftigten bei der Absatzplanung. Gleichzeitig wird Akzeptanz und Nachvollziehbarkeit für KI-basierte Arbeitsprozesse geschaffen.

Icon

Mehrwert

Die Mitarbeiter:innen werden durch KI-Methoden, insbesondere bei der Identifikation von Einflussfaktoren und der Analyse von kausalen Zusammenhängen unterstützt. Dadurch kann Dr. Oetker die integrierte Planung optimieren.

Problemstellung

Eine marktgetriebene Absatzplanung sowie die integrierte Planung gestalten sich für den Menschen zunehmend herausfordernder. Ursache dafür sind zunehmend komplexere und schnelllebigere Faktoren und Einflüsse. Besonders bei der Identifikation dieser Einflüsse und der Analyse kausaler Zusammenhänge der zur Verfügung stehenden Daten bieten KI-Methoden daher große Potenziale.

Der Erfolg und der tatsächliche Einsatz von KI-Methoden sind allerdings davon abhängig, wie nachvollziehbar und transparent die Entscheidungsfindung und die zugehörige Dokumentation ist. Eine KI-unterstützte integrierte Planung wird sich maßgeblich auf die Arbeitsgestaltung auswirken. Daher muss geklärt werden, inwiefern Mitarbeiter:innen bei Planungsaufgaben unterstützt werden können und welche Aufgaben der Mensch in einer Kooperation mit einer KI übernehmen wird. Um die Akzeptanz von KI-Anwendungen zu erhöhen, wird das Projektteam Entscheidungen nachvollziehbar und transparent in den Arbeitsprozess integrieren.

Zielsetzung

Die Projektpartner möchten daher nachvollziehbare, kooperative KI-Methoden zur Unterstützung der menschlichen Arbeitskraft bei der Absatzplanung bei Dr. Oetker konzipieren und in einem Demonstrator umsetzen. Ziel ist es, menschliche und maschinelle Intelligenz zu kombinieren, um unsere Planung weiterzuentwickeln. Schlussendlich soll das Projekt dazu beitragen, dass sich KI-Methoden im Unternehmen etablieren und in weiteren Anwendungsfeldern zum Einsatz kommen.

Auf Basis einer Integration, Analyse und Informationsfusion multidimensionaler Daten soll zudem die Absatzplanung durch eine Vorhersage des Absatzmarktes und die Identifikation von Einflussgrößen möglich werden.

Um die Akzeptanz der KI-basierten Entscheidungen zu erhöhen, sollen aber auch menschliche Erfahrungswerte in die KI einfließen und beispielsweise mit den Analyseergebnissen abgeglichen werden.

Mehrwert

Durch den Einsatz von KI-Methoden werden die Beschäftigten in der integrierten Planung von Dr. Oetker insbesondere bei komplexen Sachverhalten nachhaltig unterstützt. Durch die nachvollziehbare und kooperative Gestaltung dieser KI-Methoden arbeiten Mensch und KI zukünftig zusammen, um letztendlich ebenfalls eine optimierte Absatzplanung im Unternehmen zu erreichen.

Dr. Oetker

1891 in Bielefeld gegründet, zählt Dr. Oetker zu den führenden Markenartikelunternehmen der deutschen Lebensmittelindustrie. In Deutschland ist Dr. Oetker mit rund 1.000 verschiedenen Produkten und international mit mehr als 4.000 Produkte vertreten. Produktions- und Vertriebsgesellschaften sind in über 40 Ländern beheimatet. Insgesamt beschäftigt Dr. Oetker über 17.500 Mitarbeiter – rund 7.200 davon an insgesamt fünf deutschen Standorten. Der internationale Umsatz der Dr. Oetker Unternehmen betrug 2020 insgesamt 3.710 Mio. Euro.